Pom Dia Amigos\amigas
Herzlichen dank fuer all eure antworten auf unseren reisebericht. es tut uns leid, wenn wir nicht jedes mail von euch beantworten koennen. aber es ist zeit fuer einen naechsten reisebericht... seit unserem letzten mail ist wieder ueber eine woche vergangen und wir haben bereits wieder so einiges erlebt...
bei unserem flug von Manaus nach fortaleza via sao paolo (!) hatten wir unseren anschlussflug in sao paolo verpasst. eigentlich waren wir todmuede und genervt, schliesslich hatten wir uns so beeilt, doch der flieger wartete nicht auf uns... also begaben wir uns an den infoschalter... so wie es schien, ist diese situation ganz normal... fuer uns war bereits ein 4-sterne-hotel (! wow was fuer ein luxus in unseren rucksack-ferien!) gebucht, wo wir unsere naechste nacht verbringen durften... ein shuttle-bus holte uns vom flughafen ab und brachte uns direkt ins hotel, wo wir unsere zimmer bezogen, eine warme (!) dusche nahmen und uns dann ans buffet des hauseigenen restaurant machten.. wir schlugen uns bis 01.00 uhr die baeuche voll... und alles umsonst!
am naechsten tag konnten wir es gmuetlich nehmen, wir mussten erst um 09.00 uhr auf dem flugplatz sein... 3,5 stunden spaeter kamen wir dann sicher an der ostkueste, in fortaleza, an. wir bezogen eine jugendherberge direkt am strand... puh, ein komischer bunker... da sind unsere militaerbetten ein richtiger luxux dagegen: das bett war gemauert, fenster gab es keines und die dusche war selbstverstaendlich kalt... fortaleza ist eine richtig touristische stadt, uns gefiel dieses ambiente nicht wirklich.. doch verbrachten wir 2 tage in dieser stadt... die zeit schlugen wir uns mit einkaufen und bummeln um die ohren (das koennen wir bereits richtig gut...). am abend gingen wir dann mit 4 schweizern essen, welche wir im urwald kennengelernt und per zufall in fortaleza wieder getroffen haben... es war ein richtig netter abend...
mit dem buss gings dann weiter nach Prainha do Canto Verde, ein kleines Fischerdorf 2 Bussstunden von Fortaleza entfernt (dies war ein tipp von den 4 schweizern..), wo wir 3 tage 'urlaub' machten und uns von den letzten strapazen erholten... ein traum... keine touristen, ein kleines doerfchen, verlassen, man koennte fast meinen vergessen, romantisch am meer... wir releaxten, lasen in den haengematten unsere buecher, genossen die wundervollen tage und vorallem die wunderschoenen sonnenuntergaenge (tamara: wie sehr ich das liebe... obwohl, mit westaustralien nicht vergleichbar... leider..)...(Renate: hatte den Mut sich beim Dorffriseur die Haare schneiden zu lassen, sieht nun aus wie ein geschorenes Schaf!!!).. vom dorfoberst wurden wir an der strasse empfangen und in unsere Poussada (hotel) gebracht wo wir nett und liebevoll verwoehnt wurden.. uebrigens ernaehrten wir uns die ganzen tage von fisch und reis, reis und fisch... aber der fisch schmeckte ausserordentlich, schliesslich war er jedesmal fangfrisch...
nachdem wir wieder fit fuer die naechsten abenteuer waren, machten wir uns auf nach natal, der naechsten grossstadt etwas weiter suedlich... natal ist riesig, die leute keinesfalls freundlich, die stadt verwoehnt und touristisch... wieder einmal nicht unbedingt unsere vorstellung... doch wir unternahmen eine ganz-tages-buggy-tour... mann war das ein erlebnis... im reisefuehrer lasen wir noch, dass man dem fahrer sagen muesse, wenn man action moechte, was wir natuerlich taten (typisch, nicht?)... doch sicher sind wir nicht, ob wir das jemals wieder sagen wuerden... zu fuenft in diesem buggy genossen wir einen ganzen tag, sichteten wunderschoene buchten, logunen, straende... wie im paradies... doch da war noch dieser action... dieser galt den duenen... wir waren weder angeschnallt, noch konnten wir uns irgendwo richtig halten... doch der buggy fahrer flitzte mit uns durch die duenen als saessen wir in einem jeep... manchmal dachten wir wirklich, dass wir die duenen runter kugeln statt fahren... weiter besuchten wir verschiedene attraktionen wie zum beispiel das duenenschlitteln oder das duenen-seil-sitzen... beide attraktionen landeten jeweils im wasser... wir hatten einen riesen spass.. nach dem sonnenuntergang kamen wir dann heil froh wieder zurueck... dass wir das ueberlebt haben grenzt schon fast an ein zweites wunder nach dem schlangenbiss...
da die stadt sonst nicht mehr viel zu bieten gab, setzten wir uns in den naechsten car und fuhren 350 km suedlich nach recife... recife ist eine tolle stadt... man spuehrt wieder das 'heimelige' brasilien und fuehlt sich einfach wohl... wir besuchten die kleine huegel-stadt olinda, welche ca. 15km entfernt auf einen huegel gebaut wurde... toll dieses ambiente und diese ruhe.. wir liessen uns von den kunsthandwerkern inspirieren und genossen die tolle aussicht auf die stadt recife... am nachmittag gingen wir dann mit dem buss nach boa viagem, dem modernen stadt-teil von recife genau in der gegenrichtung... am abend traf man uns auf der strasse in den gassen, wo wir uns von grillierten fleischspiessen und wunderbaren fruechten ernaehrten...
tja, nun befinden wir uns wieder auf dem rodoviaria (bussstation) wo wir heute abend den car nach salvador besteigen werden.. die fahrt dauert 12 stunden... 850 km... mal sehen, was uns in salvador noch alles erwarten wird...
leider kann ich in diesem bericht keine bilder mitschicken... die usb-ports sind gesperrt und andere internet-cafes haben wir leider nicht gefunden... werde die bilder beim naechsten mal nachliefern...
nun wuenschen wir euch eine tolles wochenende und eine gute zeit!
hasta la proxima!
taemi und renate
ps. sabe: mein schlechtes gewissen steigt... immer noch nichts fuer spanisch gelernt...
ps. lieblingsschwoesterli: geits dir besser? ig hoffe doch scho.. ha di ganz fescht gaern...
ps. schatz: freue mi mega uf di....
ps. dieter: ich muss dich wirklich unbedingt kennenlernen...
ps. mammi + papi: hoffe dir sit guet us eune ferie zruegg kehrt...
ps. an alle: wir freuen uns auf eure antworten aus der schweiz...
ps. thierry: danke fuer d'hose... mir traege se beidi... si si mega praktisch...
Herzlichen dank fuer all eure antworten auf unseren reisebericht. es tut uns leid, wenn wir nicht jedes mail von euch beantworten koennen. aber es ist zeit fuer einen naechsten reisebericht... seit unserem letzten mail ist wieder ueber eine woche vergangen und wir haben bereits wieder so einiges erlebt...
bei unserem flug von Manaus nach fortaleza via sao paolo (!) hatten wir unseren anschlussflug in sao paolo verpasst. eigentlich waren wir todmuede und genervt, schliesslich hatten wir uns so beeilt, doch der flieger wartete nicht auf uns... also begaben wir uns an den infoschalter... so wie es schien, ist diese situation ganz normal... fuer uns war bereits ein 4-sterne-hotel (! wow was fuer ein luxus in unseren rucksack-ferien!) gebucht, wo wir unsere naechste nacht verbringen durften... ein shuttle-bus holte uns vom flughafen ab und brachte uns direkt ins hotel, wo wir unsere zimmer bezogen, eine warme (!) dusche nahmen und uns dann ans buffet des hauseigenen restaurant machten.. wir schlugen uns bis 01.00 uhr die baeuche voll... und alles umsonst!
am naechsten tag konnten wir es gmuetlich nehmen, wir mussten erst um 09.00 uhr auf dem flugplatz sein... 3,5 stunden spaeter kamen wir dann sicher an der ostkueste, in fortaleza, an. wir bezogen eine jugendherberge direkt am strand... puh, ein komischer bunker... da sind unsere militaerbetten ein richtiger luxux dagegen: das bett war gemauert, fenster gab es keines und die dusche war selbstverstaendlich kalt... fortaleza ist eine richtig touristische stadt, uns gefiel dieses ambiente nicht wirklich.. doch verbrachten wir 2 tage in dieser stadt... die zeit schlugen wir uns mit einkaufen und bummeln um die ohren (das koennen wir bereits richtig gut...). am abend gingen wir dann mit 4 schweizern essen, welche wir im urwald kennengelernt und per zufall in fortaleza wieder getroffen haben... es war ein richtig netter abend...
mit dem buss gings dann weiter nach Prainha do Canto Verde, ein kleines Fischerdorf 2 Bussstunden von Fortaleza entfernt (dies war ein tipp von den 4 schweizern..), wo wir 3 tage 'urlaub' machten und uns von den letzten strapazen erholten... ein traum... keine touristen, ein kleines doerfchen, verlassen, man koennte fast meinen vergessen, romantisch am meer... wir releaxten, lasen in den haengematten unsere buecher, genossen die wundervollen tage und vorallem die wunderschoenen sonnenuntergaenge (tamara: wie sehr ich das liebe... obwohl, mit westaustralien nicht vergleichbar... leider..)...(Renate: hatte den Mut sich beim Dorffriseur die Haare schneiden zu lassen, sieht nun aus wie ein geschorenes Schaf!!!).. vom dorfoberst wurden wir an der strasse empfangen und in unsere Poussada (hotel) gebracht wo wir nett und liebevoll verwoehnt wurden.. uebrigens ernaehrten wir uns die ganzen tage von fisch und reis, reis und fisch... aber der fisch schmeckte ausserordentlich, schliesslich war er jedesmal fangfrisch...
nachdem wir wieder fit fuer die naechsten abenteuer waren, machten wir uns auf nach natal, der naechsten grossstadt etwas weiter suedlich... natal ist riesig, die leute keinesfalls freundlich, die stadt verwoehnt und touristisch... wieder einmal nicht unbedingt unsere vorstellung... doch wir unternahmen eine ganz-tages-buggy-tour... mann war das ein erlebnis... im reisefuehrer lasen wir noch, dass man dem fahrer sagen muesse, wenn man action moechte, was wir natuerlich taten (typisch, nicht?)... doch sicher sind wir nicht, ob wir das jemals wieder sagen wuerden... zu fuenft in diesem buggy genossen wir einen ganzen tag, sichteten wunderschoene buchten, logunen, straende... wie im paradies... doch da war noch dieser action... dieser galt den duenen... wir waren weder angeschnallt, noch konnten wir uns irgendwo richtig halten... doch der buggy fahrer flitzte mit uns durch die duenen als saessen wir in einem jeep... manchmal dachten wir wirklich, dass wir die duenen runter kugeln statt fahren... weiter besuchten wir verschiedene attraktionen wie zum beispiel das duenenschlitteln oder das duenen-seil-sitzen... beide attraktionen landeten jeweils im wasser... wir hatten einen riesen spass.. nach dem sonnenuntergang kamen wir dann heil froh wieder zurueck... dass wir das ueberlebt haben grenzt schon fast an ein zweites wunder nach dem schlangenbiss...
da die stadt sonst nicht mehr viel zu bieten gab, setzten wir uns in den naechsten car und fuhren 350 km suedlich nach recife... recife ist eine tolle stadt... man spuehrt wieder das 'heimelige' brasilien und fuehlt sich einfach wohl... wir besuchten die kleine huegel-stadt olinda, welche ca. 15km entfernt auf einen huegel gebaut wurde... toll dieses ambiente und diese ruhe.. wir liessen uns von den kunsthandwerkern inspirieren und genossen die tolle aussicht auf die stadt recife... am nachmittag gingen wir dann mit dem buss nach boa viagem, dem modernen stadt-teil von recife genau in der gegenrichtung... am abend traf man uns auf der strasse in den gassen, wo wir uns von grillierten fleischspiessen und wunderbaren fruechten ernaehrten...
tja, nun befinden wir uns wieder auf dem rodoviaria (bussstation) wo wir heute abend den car nach salvador besteigen werden.. die fahrt dauert 12 stunden... 850 km... mal sehen, was uns in salvador noch alles erwarten wird...
leider kann ich in diesem bericht keine bilder mitschicken... die usb-ports sind gesperrt und andere internet-cafes haben wir leider nicht gefunden... werde die bilder beim naechsten mal nachliefern...
nun wuenschen wir euch eine tolles wochenende und eine gute zeit!
hasta la proxima!
taemi und renate
ps. sabe: mein schlechtes gewissen steigt... immer noch nichts fuer spanisch gelernt...
ps. lieblingsschwoesterli: geits dir besser? ig hoffe doch scho.. ha di ganz fescht gaern...
ps. schatz: freue mi mega uf di....
ps. dieter: ich muss dich wirklich unbedingt kennenlernen...
ps. mammi + papi: hoffe dir sit guet us eune ferie zruegg kehrt...
ps. an alle: wir freuen uns auf eure antworten aus der schweiz...
ps. thierry: danke fuer d'hose... mir traege se beidi... si si mega praktisch...
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